Red Dead Redemption 2
05.11.2018 von Michael Zmuda
Review
Harte Fakten
  • Authentische Spielwelt
  • Beeindruckender Realismus
  • Fehlende komfortable Schnellreisefunktion
  • Unausgegorenes Fahndungssystem
  • Lange Ladezeiten nach Bildschirmtod

Get the hell away from this churchyard or you boys are gonna need yourselves a preacher.

Bereits vor einigen Jahren machten Gerüchte um Internet die Runde, dass Rockstar Games an Red Dead Redemption arbeiten würde. Sogar eine angebliche Weltkarte wurde geleaked, welche die Existenz belegen sollte. Rockstar Games hüllte sich dennoch in Schweigen und als es dann wieder ruhiger um den angeblichen Nachfolger des Wildwest GTAs wurde, lies man die Katze 2017 dann aus dem Sack und kündigte das Spiel für PlayStation 4 und Xbox One an.

Auch nach wie vor gehören offene Spielwelten zu den ambitioniertesten und aufwendigsten Projekten der Videospielbranche da sie einen wahren Balanceakt darstellen. Die Spieler wollen Freiheiten und viele Möglichkeiten sich für eine lange Zeit zu beschäftigen ohne das es ihnen langweilig wird. Dazu kommt, das manche Spieler sich durch die große Anzahl an Beschäftigungspotential überfordert fühlen oder gar im Item-Farming untergehen. Doch zum Glück ist niemand geringeres als Rockstar-Games für die Entstehung von Red Dead Redemption 2 zuständig. Die Jung uns Mädels hinter dem neuesten Werk des US amerikanischen Entwicklers und Publisher haben ja bereits mit der GTA-Reihe und Red Dead Redemption über Jahre hinweg bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Der erstmalige Release von GTA V auf der PlaySation 3 und Xbox 360 liegt zwar bereits 5 Jahre zurück und setzte Maßstäbe in vielen Bereichen und mit „Red Dead Redemption 2“ schafft es Rockstar-Games wiederholt die Messlatte höher zu setzen und der Konkurrenz das Fürchten zu lernen. Wir schreiben das Jahr 1899, also 12 Jahre vor den Ereignissen in denen Red Dead Redemption 1 angesiedelt war, somit handelt es sich also bei Red Dead Redemption 2 um ein Prequel. Mit von der Partie ist auch der erstmals in GTA V integrierte First Person Modus, ja, ihr habt richtig gelesen, ihr könnt Red Dead Redemption 2 komplett in First Person Sicht spielen und das klappt wie schon in GTA V bestens!

Staunen oder spielen? Es sieht so gut aus und fühlt sich lebendig an!

Mit dem Re-Release von GTA V auf PlayStation 4 und Xbox One konnte sich Rockstar-Games bereits mit den Möglichkeiten der aktuellen Konsolengeneration vertraut machen und genau diese gesammelten Erfahrungen spiegeln sich in „Red Dead Redemption 2“ wieder. Dennoch fragten sich die Fans nach der Veröffentlichung des Ankündigungstrailers, ob das Spiel tatsächlich in der gezeigten Pracht über die heimischen Mattscheiben flimmern wird oder hier und da getrickst wurde um das Spiel besser aussehen zu lassen. Durch negative Erfahrungen die Gaming-Community bereits mit anderen Titeln sammeln musste, hier heißt das Stichwort „Downgrade“ war die Skepsis groß dass auch die finale Version von Red Dead Redemption 2 einen solchen Downgrade erfahren würde nicht in der grafischen Pracht ausgeliefert werden würde wie es ursprünglich angekündigt war. Doch Rockstar-Games reiht sich nicht in die Riege der „Blender“ ein, Red Dead Redemption 2 zählt zweifelsohne zu den grafisch schönsten und technisch aufwendigsten Titeln dieser Konsolen-Generation und spielt seine optische Brillianz vor allem auf der Xbox One X aus. Hier läuft der Titel auf nativen 4K und läuft fast kontinuierlich auf konstanten 30 Bildern pro Sekunde. Anders sieht es dagegen auf Sonys PlayStation 4 Pro aus, dieses läuft über Checkerboard Rendering auf hochskalierten 1.920 x 2.160 Pixeln. Das ändert aber letztlich kaum was am Spielvergnügen. „Red Dead Redemption 2“ sieht einfach fantastisch aus und zwingt einen immer wieder dazu, sich Momente der Ruhe zum Bestaunen der Umgebung zu gönnen. Mit einem kleinen Manko hingegen haben beide Premium Konsolen zu kämpfen welche ja bekanntlich HDR darstellen können. Der HDR-Effekt den Red Dead Redemption 2 bietet stellt sich nicht so dar, wie er es soll, auf Youtube findet ihr bereits eine große Auswahl an Videos welche euch dies genauer erläutern, falls Ihr Bedarf habt, seht euch das ein oder andere Video dazu an.

Game of the Year 2018?

Die Spielwelt die Rockstar-Games für Red Dead Redemption 2 erschaffen hat, ist wieder einmal gigantisch, abwechslungsreich und voll gepackt mit den skurrilsten Typen und Nebenmissionen welche ihr abseits der Hauptstory die euch 60 bis 80 Spielspaßstunden bescheren wird, erleben könnt. Auf eurer Reise durch die Kampagne bereist ihr verschiedensten Areale: Von Steppen über verschneiten Bergen in denen ihr euch den Tiefschnee kämpfen müsst, bis hin zu saftig grünen Tälern mit Seeen und Flüssen hin zu dichten Wäldern und sogar einigen Sumpfgebieten. Rockstar Games hat geschafft sämtlichen Schauplätzen eine eigene, Persönlichkeit zu spendieren und baut diese durch Stilmittel wie Nebel oder auch Licht- und Schatteneffekte perfekt ein. Gerade die langsam wechselnden Tageszeiten sehen an den richtigen Orten einfach malersisch aus.

Um die Illusion einer lebendigen Spielwelt perfekt in Szene zu setzen bedarf es nicht nur einer realistischen Umgebung, so ist es nicht verwunderlich, dass man auch in Punkto Flora und Fauna in die vollen gegangen ist. Das gesamte Ökosystem fühlt sich natürlich und lebendig an. Nahezu alles, was es bedarf um diesen Schein am Leben zu erhalten ist mit von der Partie. Ob draußen in der Natur oder in den Dörfern und Städten irgendetwas passiert immer und alles geht seinem natürlichen Instinkt nach. In dieser Gesamtheit liegt auch der Reiz immer mal wieder abseits der Hauptmissionen etwas zu erleben und wenn es nur bedeutet, dass man angelt, jagt oder einem NPC beim arbeiten zusieht oder wie er sich in einer Bar volllaufen lässt.

Die sympathischsten Gesetzlosen aller Zeiten.

In Red Dead Redemption 2 dreht sich alles um die Dutch-Van-Der-Linde-Bande und erlebt wird die Story aus der Sicht von Artur Morgan welcher mit seiner Gang die besten Zeiten schon hinter sich haben zu scheint. Das große Plus dieser Gemeinschaft besteht darin, dass jeder für jeden einsteht und das Oberhaupt, die Dutch-Van-Der-Linde schon immer einen Weg aus dem Schlamassel gefunden hat. Artur Morgan fungiert als Rechte Hand seines Mentors Dutch und setzt seine Befehle um und kümmert sich so direkt um das Wohlergehen der Gemeinschaft. So hart Artur Morgen auftreten kann, punktet er (wenn er denn möchte) auch mit einem weichen, menschlichen Kern.

Die Hauptgeschichte erstreckt sich über 60 und mehr Spielstunden und rückt vor allem die Beziehungen der einzelnen Bandenmitglieder untereinander in den Mittelpunkt. Dieser Zusammenhalt und das Kennenlernen der Figuren motiviert enorm. Denn im Gegensatz zu John Marston aus dem ersten „Red Dead Redemption“ ist Arthur Morgan kein einsamer, auf Rache sinnender Wolf, sondern jemand, der sich um seine Familie kümmert.

Rockstar Games erzählt über die gesamte Spielzeit viele kleine und große Geschichten, erzeugt tiefe Emotionen und bindet euch somit an nahezu alle Charaktere. Eine ähnliche Charaktertiefe erreichte zuletzt nur ein „The Witcher 3: Wild Hunt“. Da scheint es nur logisch, dass das eigene Camp so etwas wie die Heimat von Arthur Morgan ist. Es ist sein Zuhause und mit seinen Taten unterstützt er seine Leute und spendet Geld oder auch Nahrungsmittel an die Gemeinschaft. Dieses System motiviert ungemein und erzeugt zugleich eine Nähe zu den Figuren.

Galgen, Colts, Pferde und Saloons. Echte Wild-West Atmosphäre!

Rockstar-Games wäre nicht Rockstar-Games, wüssten sie es nicht, wie man „Red Dead Redemption 2“ mit reichlich Action ausstattet und stellt hier natürlich seinen Vorgänger in diesem Punkt in den Schatten. Einen großen Stellenwert, wenn nicht das Merkmal dieser Reise ist das kontextsensitiven Auswahl-Menü. Ihr entscheidet an vielen Punkten der Story selbst, wie ihr vorgehen möchtet. Das bedeutet. Ihr entscheidet ob ihr die harte Tour wählt, taktisch vorgeht, auf Gewalt verzichtet oder durch Diplomatie zum Ziel gelangt. Insbesondere in den unzähligen Nebenmissionen genügt oftmals ein böser Blick von Arthur, um seinen Standpunkt durchzusetzen. In anderen Momenten bedarf es etwas Überzeugungsarbeit, hier helfen Revolver, Messer oder die blanken Fäuste. Die Dead-Eye-Funktion erweist sich hier als besonders nützlich. Mit ihr versetzt ihr das Spiel in Zeitlupe und könnt euch so eure Kontrahenten vornehmen.

Mehrere Kerne – also etwa für Ausdauer, Stärke und Dead Eye – repräsentieren Arthur Morgans Zustand. Darüber hinaus integriert Rockstar Survival-Elemente wie Hunger, Durst, Hitze und Kälte. Das alles sorgt dafür, dass Beutezüge mit der Zeit immer wichtiger werden und ihr zwischen eigenem Besitz und Spenden an die Community abwägen müsst. Die Versorgung mit Nahrung ist allerdings kein Problem, wie anfangs erwähnt bietet die Umwelt eine Vielzahl an Möglichkeiten an etwas essbares zu gelangen. Euer Lager könnt ihr überall aufschlagen um dort zu kochen, Proviant herzustellen und zu schlafen. Auch Camps gegnersicher NPCs lassen sich hierfür nutzen. Kleidung erhält eine zusätzliche Tiefe und ist weit mehr als nur ein modischer Zusatzeffekt.

„Red Dead Redemption 2“ schenkt euch wie auch alle anderen Open World Spiele aus der Feder von Rockstar-Games eine unglaubliche Vielzahl von Freiheiten, zwingt euch aber zugleich nie zu irgendwas. Ihr könnt das Spiel auf ganz altmodischer Art und Weise beendet und um sämtliche Nebenmissionen und Spielchen wie Poker oder Black-Jack einen Bogen machen. Oder aber ihr vergnügt euch stundenlang in Saloons, trinkt, gambelt oder versucht euch auf der Jagd, beim fischen oder grabt nach Schätzen, sucht Dinosaurierknochen, Traumfänger den unzähligen anderen Easter-Eggs die Rockstar-Games mit bedacht und Anspielungen auf andere Titel aus dem Hause eingebaut hat. Ihr habt die Wahl!

Der beste Freund des Cow Boys, das Pferd!

Ohne das Pferd geht im wilden Westen gar nichts. Ob in Kombination mit Kutsche, als Ackergaul oder direktes Fortbewegungsmittel, es war und ist nicht wegzudenken. Doch das Pferd ist mehr als ein Mittel um große Distanzen zu überbrücken. Es ist dein bester Freund und so will es auch behandelt werden. Je besser ihr euer Pferd behandelt, desto besser wird es. Dies erreicht ihr indem ihr es hegt und pflegt wie euren Augapfel. Ihr könnt es füttern, striegeln, streicheln und modisch aufpeppen. Von der Farbe und Frisur der Mähne und des Schweifs über neue Sättel hier ist wie bei den Fahrzeugen in GTA V viel möglich. Behandelt ihr euren treuen Wegbegleiter nicht mit den nötigen Respekt, zahlt es euch dieser mit einem gepflegten Tritt in die Kronjuwelen heim oder wirft euch während des Reitens einfach aus dem Sattel. Der Entwickler hat viel Augenmerk auf Realismus gelegt, so muss auch ein Pferd seine Notdurft verrichten, fressen oder das beste Stück eines Hengstes schrumpft in kalten Regionen der Spielwelt in sich zusammen und zeigt somit an, das die Außentemperatur kalt ist. Bedacht werden sollte auch, dass euer Pferd nicht unsterblich ist, also gebt gut acht, stirbt es, ist es für immer tot.

Fingerfertig.

Im großen und ganzen setzt Rockstar Games setzt weiterhin auf das aus „GTA V“ bekannte Steuerungsschema. Arthur Morgan bewegt sich vergleichsweise langsam und reagiert auch auf Tastenkommandos nur mit einer kleinen Verzögerung. Gerade das Deckungssystem erweist sich in Innenräumen als vergleichsweise problematisch und das Navigieren zwischen den Hindernissen wirkt ungewohnt träge. Das sorgt gerade in den Anfangsstunden für Frust, wenn Arthur ungewollt häufig getroffen wird oder immer mal wieder irgendwo hängen bleibt. Auch die Inventarsteuerung ist nicht perfekt und die Menüs sind mitunter arg verschachtelt. Ein großer Pluspunkt stellt die Möglichkeit dar, das Hud zu minimalisieren bzw. Komplett auszublenden. So erhält das Spiel noch mehr Atmosphäre, der Schwierigkeitsgrad steigt dadurch aber immens an da man keinen Überblick mehr über seinen Gesundheitszustand und Munition hat.

Nach wie vor keine „echte“ Schnellreisefunktion

Ein großer Wehrmutstropfen in Red Dead Redemption 1 war die fehlende „echte“ Schnellreisefuktion in der man durch das Aufrufen der Karte und einem „Klick“ auf den bereits besuchten Ort direkt reisen konnte. Leider hat sich hier nichts geändert. Nach wie vor besitzt „Red Dead Redemption 2“ keine klassische Schnellreisefunktion, sondern gibt euch stattdessen Fortbewegungsmittel wie euer Pferd, die Kutsche oder die Eisenbahn an die Hand. Das alles erleichtert zwar das Strecke machen, trotzdem sind die Wege zwischen den Missionen vergleichsweise lang und ziehen das Spiel in die Länge. Hier hätten wir uns gewünscht, dass man dem Spieler die Wahl lässt, wie er diese doch großen Distanzen überbrücken will.

Muss das jetzt sein!?

Hin und wieder kommt es vor, dass sich ein paar Logiklücken auftun. Allen voran das „Fahndungssystem“ kann einen wahnsinnig machen und bringt den ein oder anderen Frustmomente in sich. Gesetzeshüter reagieren hin und wieder unverhältnismäßig scharf und tauchen teils aus dem Nichts auf und kleben euch an den Fersen wenn die Summe noch verschwindend gering ist. Auch NPCs reagieren manchmal über wenn ihr ihnen nur über den Weg lauft und lassen ihre Fäuste oder Schießeisen sprechen. Handelt man dann in Notwehr ist man der Dumme und wird wieder zur Fahndung ausgeschrieben. und Diese Logiklücken machen zwar den Spielfluss nicht kaputt, stören aber dennoch das Gesamtbild.

Fazit

Puh, das hat gedauert! Ganze sieben Jahre war das Spiel in Entwicklung und nach seiner offiziellen Ankündigung im Jahr 2016 und zwei Verschiebungen war es dann am 21.10.2018 endlich so weit. Wir durften die Pferde satteln und uns bereit machen um aus dem Staunen nicht mehr heraus zu kommen. Was soll man nun schlussendlich zu RDR 2 sagen?

Das Warten hat sich gelohnt und Rockstar Games hat es wieder einmal geschafft sich selbst zu übertrumpfen! Nach „GTA V“ setzt auch „Red Dead Redemption 2“ neue Maßstäbe. Damit sind in diesem Fall weniger die Quests oder die Actionqualitäten gemeint. Vielmehr wird „Red Dead Redemption 2“ zukünftig der Vorzeigetitel sein, an dem sich alle Open-World-Spiele messen lassen müssen dessen Realismus im Moment alles bisherig veröffentlichte in den Schatten stellt.

Es gestaltet sich als außerordentlich schwer in RDR 2 das Haar in der Suppe zu finden. Es gibt zwar den ein oder anderen Wehrmutstropfen, diese fallen allerdings nur deshalb auf, weil der Rest des Spiels wie aus einem Guss wirkt. Die gesamte, gigantische Spielwelt fühlt sich derart authentisch und lebendig an, dass man sich hin und wieder fragt, wie man in Zukunft noch Spaß am spielen von Titeln aufbringen soll, die nicht über diese Möglichkeiten und Liebe zum Details verfügen. Klar ist hingegen, dass man, mit dem Spiel Monate verbringen kann da es einfach so viel zur entdecken und erleben gibt und selbst in Jahren noch Dinge entdeckt werden, über deren Existenz man sich noch gar nicht bewusst ist.

Nachdem GTA V keinen Singleplayer DLC erhalten hat ist Red Dead Redemption 2 nicht nur ein adäquates Trostpflaster für alle Fans der Franchise, nein, es ist das Meisterwerk auf das alle Fans der GTA und RDR Reihe so sehnsüchtig gewartet haben. Aktuell kommen zwar „nur“ Besitzer der PlayStation und Xbox Konsolen in den Genuss des Titels, wir gehen allerdings davon aus, dass pünktlich zum Start der Next-Generation eine „Definitive-Edition“ (ähnlich wie bei GTA V) für die PlayStation 5, Xbox-Next und den PC veröffentlicht wird.

GCult getestet

Verdiente Gems

Ein Gem für Geschichte
Glaubhaft erzählt, emotional fesselnd und schockierend - dieses Werk verstand es, den Spieler zu packen!
Ein Gem für die Grafik
Hier kann sich das Auge sattessen! Dieser Titel begeisterte mit seiner Optik
Ein Gem für die Musik
Was taugt ein Stück Software ohne die passende musikalische Untermalung? Richtig, nichts! Dieser Titel überzeugt auch musikalisch.
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