L.A. Noire Nintendo Switch Edition
26.11.2017 von Michael Zmuda
Review

Die Anzahl der für Nintendo Konsolen erschienenen Spiele aus dem Hause Rockstar Games sind überschaubar. Anders dagegen sieht es bei Nintendos Mitbewerbern,  Sony und Microsoft aus, hier sind deren Edelmarken wie Grand Theft Auto, Red Dead Redemptiondie Marken Dauergäste. Der Erfolg der Nintendo Switch ist Rockstar Games nicht entgangen und so feiert man nach Manhunt 2 für die Nintendo Wii den nächsten Auftritt auf einer Nintendo Heimkonsole.

Die Anzahl der für Nintendo Konsolen erschienenen Spiele aus dem Hause Rockstar Games sind überschaubar. Anders dagegen sieht es bei Nintendos Mitbewerbern,  Sony und Microsoft aus, hier sind deren Edelmarken wie Grand Theft Auto, Red Dead Redemptiondie Marken Dauergäste. Der Erfolg der Nintendo Switch ist Rockstar Games nicht entgangen und so feiert man nach Manhunt 2 für die Nintendo Wii den nächsten Auftritt auf einer Nintendo Heimkonsole. Fünf Jahre nach seiner Erstveröffentlichung auf PlayStation 3 und Xbox 360 bringt Rockstar Games L.A. Noire als HD Remaster Edition für PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch und möchte dem Titel somit in einem zweiten Anlauf zum Erfolg verhelfen, da die Erstveröffentlichung mit 5 Millionen verkauften Einheiten nicht wie erhofft für Rockstart verlief. Der ursprüngliche Entwickler hinter L.A. Noire, "Team Bondi" ist dabei bereits auf der Strecke geblieben und hat nach vielen Negativschlagzeilen in Punkto Arbeitsklima schlussendlich Insolvenz angemeldet. Nun also Runde zwei für L.A. Noire! Wir haben uns für euch die Nintendo Switch Version genauer angesehen und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt.

Um was geht's?!

Ein in Schale geworfener Inspektor mit Hut und Anzug kutscht sich vor eine weiße Frauenleiche. Es ist ein heißer, stickiger Sommertag im Bundesstaat Kalifornien, klarer Himmel, trockene Luft. Eigentlich viel zu heiß, um in der Mittagssonne von Los Angeles nach Spuren zu suchen, aber was bleibt dem Gesetzeshüter anderes übrig, als für Recht und Ordnung zu sorgen. Die junge Frau liegt nackt auf dem Gras, verstümmelt und beschmutzt. Verrenkt streckt sie ihre Gliedmaßen von sich. Ein grauenvoller Anblick, und doch einer, den Cole Phelps immer wieder ertragen muss. Es ist die dritte Frauenleiche in diesem Sommer. Cole zieht seinen Hut tiefer und stellt sich die Frage "Was zum Teufel ist mit dieser Stadt los?"

Alles dreht sich um die Karriere des Protagonisten Cole Phelps, Dienstnummer 1247 Cole Phelps. Ein Mann, welcher sich im 2. WK durch außergewöhnlichen und zugleich grenzwertigen Dienste die er für sein Vaterland geleistet hat die ein oder andere Auszeichnung verdient hat. Er Immer besonnen auf Recht und Ordnung. Um seine Gräueltaten im Kampf gegen die Japaner wieder gutzumachen, tritt Phelps nach dem Zweiten Weltkrieg dem Polizeidienst bei. Und das Los Angeles Police Department kann neue Rekruten durchaus gebrauchen, denn Los Angeles, die Stadt des Glanzes und Glamours, der teuren Filmproduktionen und Hollywood-Helden, wird in den 1940er-Jahren beherrscht von rassistischen Verbrechen, heiklen Drogengeschäften und bitterer Korruption.

Der Titel L.A. Noire ist zugleich sinnbildhaft für die Gestaltung des Spiels. Überzogen von den schweren Schatten des 2. Weltkrieges, greift der Thriller auf entfremdete Charaktere zurück, die in düstere Kulissen gepflanzt werden. Das wirkt unheimlich glaubwürdig und stimmig und dient gleichfalls als Hommage an den Stil des Film Noir, dem schwarzen Film, geprägt von einem pessimistischen Weltbild und deutschem Expressionismus.

Während sich die Polizisten des echten Los Angeles anno 1947 die Köpfe zermartern, wer wohl hinter dem mysteriösen Mord von Elizabeth Shubert steckt, sieht sich Cole Phelps mit weniger tiefgründigen Delikten konfrontiert. Die Karriere bei der Bullerei beginnt natürlich ganz unten, auf der Strasse, im Streifendienst. Dabei sind die ersten Missionen noch recht kurz gehalten und dienen mehr als Einführung in die Spielmechanik. Erst im späteren Handlungsverlauf werden die Aufklärungsfälle zunehmend komplexer, bergen zig verschiedene Personen, Schauplätze und Beweismittel, und dauern mitunter eine ganze Stunde.

Die Story nimmt nur schwerfällig an Fahrt auf, kann aber hält aber auch allerhand Überraschungen bereit. Schon bald erkennt ihr im Untersuchungsmuster, dass sie stets auf ein und denselben Täter zurückführen. In Los Angeles verschwinden immer mehr Frauen, die immer auf die gleiche Weise ermordet werden. Die Medien sprechen schon bald von der Schwarzen Dahlie und drucken Schlagzeilen am Fliessband. Treibt ein Serienkiller sein Unwesen? Oder steckt gar weit mehr dahinter? Auf der Suche nach den Antworten verstrickt euch das Spiel in ein komplexes Mysterium, das an Spannung seinesgleichen sucht.

Dank eiserner Disziplin und seinem Erfolg als Straßencop sieht sich Cole Phelps bald eine Etage höher im Verkehrsdezernat wieder. Dann geht das Spiel erst richtig los und knallt euch einen brenzligen Fall nach dem anderen vor die blaue Uniform.

Jeder neue Fall startet gleich, nämlich im Konferenzraum der Hauptwache des Los Angeles Police Departments. Nachdem euch euer Vorgesetzter alle nötigen Einzelheiten erläutert hat, steigt ihr in den Dienstwagen und düst durchs sonnige L. A. der Nachkriegszeit. Wer möchte, kann die detailgetreue Metropole auch auf eigene Faust erkunden, Wahrzeichen wie die berühmten Hollywood-Hills begutachten, und die Atmosphäre des Stadtlebens geniessen. Und die ist wirklich an jeder Ecke spürbar. Passanten flanieren durch die Gassen oder stöbern in Schuhgeschäften; erschöpfte Geschäftsleute trinken Whiskey in Bars. Gemäß der beinahe zwei Millionen Einwohner, die sich schon 1947 durch die überfüllten Strassen schieben, muss man im hektischen Strassenverkehr auf seinen Lack achten. Vor allem als Gesetzeshüter.

Es ist 10 Uhr morgens, sengende Hitze. Auf dem örtlichen Güterbahnhof wurde ein verlassener PKW gesichtet. Phelps verschafft sich vor Ort einen Überblick der bereits von seinen Kollegen markierten Beweise. Doch nicht immer macht es euch das Spiel so einfach. Das Cockpit des Fahrzeugs ist blutgetränkt, auf dem Boden liegt die vermeintliche Tatwaffe. Befindet ihr euch an einem solchen Tatort, begleitet L.A. Noire die Szenerie mit zarten Klavierklingen und akzentuierten Paukenschlägen. Ein vibrierender Controller und signalisierendes Klimpern weisen euch auf wichtige Gegenstände hin, die ihr mittels Tastendruck genauer begutachtet. Kommen an einem Fleckchen mehrere Objekte in Frage, manövriert ihr Phelps Hand zu eben jenen, tippt auf den korrekten Eintrag einer Liste oder dreht Mordwerkzeuge, um etwa den Markennamen zu offenbaren. Sind alle relevanten Dinge gefunden, ertönt ein markantes Dröhnen. Wem das zu einfach ist, der kann die eklatanten Lösungshinweise auch abstellen. Wer indes noch immer im Dunkeln tappt, fragt seinen Partner.

Immerhin ist Cole nicht allein unterwegs. Je nachdem welchem Dezernat ihr gerade dient, steht ihm ein erfahrener Kollege mit Rat und Tat zur Seite. Abgesehen von einigen Palavern während der Fahrt und bissigen Kommentaren, wenn sich die beiden mal wieder uneins sind, haben eure Begleiter aber nicht viel zu melden. Das Gros der Ermittlung liegt allein in euren Händen. Aufgrund der fantastischen Dialoge (in englischer Sprache) und des triefenden schwarzen Humors, versüssen euch die Sticheleien eures Partners die anstrengende Polizeiarbeit.

In den späten 40ern gab es noch keine Hightech-Hilfsmittel, die Forensik unternahm 1947 ihre ersten Gehversuche. Fingerabdrücke, DNA und Schwarzlicht sind für Cole Phelps ein Fremdwort, L.A. Noire ist schliesslich weder CSI noch Criminal Intent. Hier werden vielmehr Schwarzweißaufnahmen entstaubt und Kleidungsstücke gefilzt. Wer nur eine Handvoll Beweismittel aufdeckt, hat's im folgenden Verhör ungleich schwerer. Nur wer alle Indizien im Auge behält und logische Schlüsse zieht, kann verdächtige Personen überführen. Besonders hilfreich ist Coles Notizblock, dank dem ihr alle Dialoge, Aufgaben, Hinweise und Schauplätze noch einmal resümieren könnt.

Um Lügner schnell zu entlarven, müsst ihr euer Gegenüber genauestens beobachten. Gestik und Mimik sind hier von entscheidender Bedeutung! Spricht er die Wahrheit, hat er nichts zu verbergen und wirkt dementsprechend gelassen. Erst wenn der Blickkontakt bricht und das Augenlid zuckt, müsst ihr weiter nachbohren. Sorgte die Motionscan-Technik welche im Jahr 2012 zum Einsatz kam noch für offene Münder, so ist diese mittlerweile zwar in die Jahre gekommen, macht aber immer noch einen guten Job. Umgesetzt wurde das System damals wie folgt: Es wurden die Gesichter echter Darsteller mit 32 Kameras aufgenommen und digitalisiert, das Ergebnis war phänomenal und das Ergebnis waren die realistischsten Visagen seit Erfindung des Videospielmediums. Kleinste Nuancen wie das Nagen an der Unterlippe oder eine pochende Schläfe bleiben euch nicht verborgen. Sensationell, wie glaubwürdig L.A. Noire Mimik und Gestik auf den Bildschirm zaubert. Das Minenspiel ist Dialog für Dialog eine Augenweide.

Diese Gesichter! Klar, ein angespannter Kiefer - oder im Gegenteil, ein hämisches Grinsen - ist noch lange kein Garant für die Glaubwürdigkeit der Zeugenaussage. Straft ihr einen Täter Lügen, könnt ihm aber mangels Beweisen nicht zusetzen, erntet ihr nicht nur Spott und Hohn von euren Kollegen, sondern müsst gegebenenfalls andere Wege einschlagen, um den Fall noch zu lösen. Anstatt die Adresse des Mittäters aus ihm herauszupressen, könnt ihr ihn auch heimlich verfolgen. Und das Messer, mit dem er seine Frau erstochen hat, könnt ihr auch beim zweiten Besuch des Hinterhofs noch aufklauben. Nur beim Durchforsten der Spielwelt lässt euch der Thriller freie Hand. Ob ihr zuerst das Apartment und danach den Bahnhof durchsucht oder umgekehrt, bleibt euch überlassen. Entsprechend anders verlaufen die famos geschnittenen und klug geskripteten Videosequenzen, die glaubhaft inszenierte Spielwelt wirkt steht lebendig und fängt den Flair der Stand zu jedem Zeitpunkt wunderbar ein. Allerdings gibt es abgesehen von einigen versteckten Filmrollen und Zeitungsschnipseln, die einige Geschehnisse der Vergangenheit aufrollen, keinen Grund, abseits der Handlung zu schnüffeln. Zwar erwarten euch hier und da atmosphärische Momente - etwa wenn ihr durch die Slums jenseits des Stadtzentrums schlendert, in denen verwahrloste Gestalten an Pappkartons nagen und Containern lümmeln -, aufregend sind die jedoch selten. Denkwürdig schon gar nicht. Das ist schade, denn L.A. Noire nutzt seine offene Spielwelt nur als Fassade und lotst euch an strikt vorgegebene Handlungsorte.

Eines sei gleich klar gestellt! L.A. Noire ist kein Sandbox-Game. Der Titel verfügt über keine dynamischen Wettereffekte und auch einen Tag-Nacht-Zyklus bietet er nicht. ; alle grafischen Veränderungen in die Umwelt sind zeitgebunden und ändern sich von Mission zu Mission. Cole Phelps kann sich weder die Haare beim Friseur seines Vertrauens schneiden lassen, noch im Fitness-Club seinen Körper stählen. Der Atmosphäre tut das jedoch keinen Abbruch. Nur die insgesamt 40 Nebenmissionen wirken generisch und einfallslos. Die Mini-Episoden drehen sich meist um Bankräuber oder geistig verwirrte Möchtegern Verbrecher , die ihr über Strassen oder Dächer verfolgt und letztendlich mit Blei vollpumpt. Eine Sache von fünf Minuten, zumal ihr den Verlauf der Nebenaufgaben nicht beeinflussen könnt. Da hätten wir uns weit tiefgründigere Erlebnisse gewünscht.

Was ist neu?

Zusätzlich zum rechten Analogstick lässt sich die Kamera nun auch mit Bewegungen des Joy Cons steuern. Auch die Gyrosensoren der Nintendo Switch werden sinnvoll in Szene gesetzt, so lassen sich Gegenstände bei Untersuchungen bequem in verschiedene Richtungen drehen. Befragungen und andere Aktionen lassen sich zudem bequem durch das schütteln des Controllers abbrechen. Alle Neuerungen wirken nicht aufgesetzt und erhöhen den Bedienkomfort.

Die größten Neuerungen in Punkto Steuerung erfährt der Titel sobald man ihn im Handheldmodus spielt. Die Steuerung  der Kamera via Bewegungssteuerung fällt hier flach, dafür kommt der Touchscreen mit seinen vollen Möglichkeiten zum Einsatz. Das bedeutet im Klartext. Die Kameraperspektive lässt sich einfach via Zwei-Finger-Gesten verändern, Cole wie bei einem Smartphone-Spiel dank einfachem Antippen von einem Punkt zum nächsten befördern und ebenfalls allerlei Aktionen wie die Untersuchung von Gegenständen mit Touch-Eingaben absolvieren. So lässt sich das Spiel ideal auf Reisen bzw. unterwegs bedienen und gerade damit soll die Nintendo Switch ja auch punkten und das tut sie. Zu den Änderungen in der Steuerung, gesellen sich auch ein paar inhaltliche Neuerungen, welche auch die PlayStation 4 und Xbox One Versionen betreffen. Wurden die Befragungen/Verhöre in der Erstauflage noch mit den Antwortmöglichkeiten "Wahrheit", "Anzweifeln" und "Lüge" versucht zu lösen, führt nun eine andere zum Erfolg/Misserfolg. Diese lauten "Guter Cop", "Böser Cop" und "Beschuldigen". Diese Neuerungen erfinden das Rad keineswegs neu, frischen aber ein wenig auf.

Technisch betrachtet

macht L.A. Noire auf der Nintendo Switch einen ordentlichen Eindruck. Im "docked" Mode erreicht das Spiel 1080p und muss sich in Bezug auf die Texturqualität nicht vor den PlayStation 4 und Xbox One Versionen verstecken, ein paar Abstriche mussten jedoch trotzdem gemacht werden. Anders sieht es da schon im "portable" Mode aus, hier werden lediglich 720p erreicht und auch die Weitsicht und Texturqualität leidet merklich. Der größte Wermutstropfen hingegen ist die nicht konstante Framerate. Ist viel auf dem Bildschirm los, kann die Framerate schon stark einbrechen sodass lediglich 22 fps erreicht werden. Auch gelegentliches Tearing und aufpoppende Texturen trüben das Gesamtbild ein wenig. Alles in allem ist die Umsetzung allerdings sehr gelungen.

Ein Vergleichsvideo haben die Kollegen von Digital Foundry auf Youtube veröffentlicht! https://youtu.be/8ljTX9R5QhA

Für Profis zu einfach!

Für gelöste Fälle, geglückte Dialoge und entdeckte Wahrzeichen sammelt ihr Erfahrungspunkte und steigt im Rang auf. Was eigentlich motivieren soll, entpuppt sich leider schnell als künstlich inszenierte Spielzeit Verlängerung, denn auf diese Art Belohnungen können wir gut gerne verzichten. So spendiert uns das Spiel mitunter einige versteckte Fahrzeuge, eine Handvoll Outfits (um den Helden zumindest ein Stück weit zu individualisieren) sowie Intuitionspunkte. Die wiederum dürft ihr während eines Verhörs oder an Tatorten einsetzen, eine integrierte Hilfsfunktion sozusagen. Da sich der Detektivkrimi aber ohnehin sehr simpel gestaltet, werdet ihr nur selten auf sie zurückgreifen müssen. Nett gemeint, aber nicht wirklich lohnenswert.

Das Polizistendasein ist dennoch kein Kinderspiel. Nur wer messerscharfe Instinkte und eine ausgeprägte Kombinationsgabe beweist, erhält zum Abschluss eines jeden Falls den Fünf-Sterne-Stempel. Gefundene Hinweise und absolvierte Dialoge fließen ebenso mit in die Wertung ein wie fabrizierte Sach- und Personenschäden. Wer folglich nur auf dem Gaspedal klemmt und bei den aufregenden Verfolgungsjagden Zivilisten mitschleift, ist einer Degradierung nahe. Abhilfe schafft das Transportsystem, bei dem euer Partner das Fahrzeug steuert und euch sofort zum Zielort tingelt. Schade derweil: Während der Fahrt aus den Fenster ballern kann nur die KI.

Spätestens nach zehn Stunden habt ihr den Spielablauf durchschaut: Tatort überprüfen, Beweise sammeln, Zeugen verhören, Täter verfolgen (gerne auch zu Fuß) und zwischendurch den sensationellen Dialogen und Sequenzen frönen - mehr hat L.A. Noire nicht in der Schublade. Dennoch unterhält der Action-Krimi auf konstant hohem Niveau, nicht zuletzt aufgrund seiner schicken Optik und Detailverliebtheit. Cole Phelps schneidet sogar seine Fingernägel regelmässig!

Leider klingen die Fälle welche es zu lösen gilt nicht immer ganz logisch, oder wie erklärt man sich folgenden Sachverhalt? In der unmittelbaren Nähe einer niedergeknüppelten (!) Leiche findet Cole einen blutverschmierten Schraubenschlüssel, dies kommentiert er mit folgenden Worten "Wie soll das in Verbindung stehen?". Ja, ne ist klar!

Fazit: Wer hätte das gedacht?! 5 Jahre nach dem PlayStation 3 und Xbox 360 Release kommt L.A. Noire doch noch auf eine Nintendo Plattform und macht seinen Job richtig ordentlich, Gerade die Version die über den heimischen TV flimmert muss sich nicht vor den ebenfalls erhältlichen Remastered Versionen von PlayStation 4 und Xbox One verstecken. Um ehrlich zu sein, ist die nicht vorhandene Überlegenheit der anderen Versionen nicht wirklich überraschend, handelt es sich ja nicht um komplette Neuentwicklungen sondern lediglich "Remastered Versionen". Unterwegs muss man sich zwar mit Abstrichen begnügen, diese sind aber verschmerzbar. Niedrigere Auflösung, Tearing und eine geringere Weitsicht sind die Folgen, für einen "mobilen" Titel aber immer noch solide wie er sich präsentiert. Es bleibt zu hoffen, dass Rockstars Mut, L.A. Noire auf die Nintendo Switch zu bringen mit guten Verkaufszahlen belohnt wird, so bleibt immer noch die Hoffnung, dass sogar GTA V noch für Nintendos Konsole erscheint.

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