Far Cry 5
03.07.2018 von Nadine Pahn
Review
Harte Fakten
  • Soundtrack
  • deutsche Sprachausgabe
  • kooperatives Spiel in der Kampagne
  • Far Cry Arcade und Editor
  • Spielwelt wirkt veraltet, langweilig
  • repititive Missionen
  • Setting 'Sektenkult' - Potential nicht genutzt

"Ich sagte doch...Gott schaut uns zu."

Schauplatz ist das fiktive Hope County in Montana der USA. Dort hat sich eine radikale Sekte entwickelt, deren Oberhaupt Joseph Seed ist. Diese Gruppierung glaubt an einen drohenden Untergang der Zivilisation. Zum Schutz davor, gründete Joseph Seed 'Eden's Gate' in Hope County. Die Situation, in dem einst idyllischen Landstrich, eskaliert als dem Treiben der Sekte durch die Verhaftung Ihres Anführers ein schnelles Ende bereitet werden soll. Zu diesem Zweck fliegt eine kleine Gruppe Marshalls zum Kern des Geschehens. Die Festnahme scheitert und man findet sich als namenloser Deputy inmitten des zerrütteten Hope County zwischen Widerstandsbewegung und den Sektenanhängern wieder. Wie in der Far-Cry-Spielereihe üblich, handelt es sich um eine Open World aus der Ego-Perspektive, bei dem wir die gesamte Welt erkunden und mit dieser interagieren können. Hierfür ist die Spielwelt in verschiedene Areale mit zahlreichen Aufgaben unterteilt. Die Kampagne kann entweder im Einzelspieler- oder Koop-Modus gespielt werden.

Der namenlose Deputy

Das erste Mal in der Far Cry-Reihe ist es möglich einen eigenen Charakter zu erstellen. Dazu stehen uns eine Hand voll Anpassungen, wie Geschlechterwahl, vorgefertigte Erscheinungen oder Kleidung zur Verfügung. Grund dafür dürfte der Koop-Modus sein.

Zugunsten dieser Möglichkeit litt allerdings die Geschichte, denn als namenloser Debuty werden wir direkt in das Geschehen geschleudert. Anders als es in Far Cry 4 der Fall war, in dem wir eine Hintergrundgeschichte zu den Geschehnissen hatten. Es gab die Möglichkeit einen Bezug aufzubauen - wenigstens ein bisschen. Dennoch ist die Neuerung interessant und für den Koop-Modus natürlich 'echt nice to have'. Wer wir schließlich als Double des anderen herum laufen? Auswirkungen hat es ansonsten keine. Unser Charakter bleibt ein stummer Beobachter der Situation. Schade, das war verschenktes Potential.

Die Seed-Familie und ihre Anhänger




Aus eins mach' vier. Mal etwas anderes, nicht nur einen herausgehobenen Antagonisten zu haben, sondern gleich vier an der Zahl. Neben Joseph Seed, dem Sektenführer, wird Hope-County in mehrere feindliche Areale unterteilt.

Da wäre Jacob Seed, der Kriegsveterane in den Whitetail-Mountains, der die Anhänger zu erbarmungslosen Soldaten ausbildet. John Seed, der Täufer, übernimmt Holland Valley und macht die neu gewonnenen Anhänger gefügig während Faith am Henbane River die Droge 'Bliss' herstellen lässt. Dafür hat sie ihre besonderen 'Arbeiter' – auch Angels genannt. Eine kleine Insel in der Mitte der Karte markiert das Revier zu Joseph Seed.

Eine interessante Ausgangssituation, die leider allzu schnell repetitiv wird. Um überhaupt gegen Joseph Seed antreten zu können, gilt es erst seine drei 'Geschwister' aus dem Weg zu räumen. Hierfür werden Widerstandspunkte gesammelt. Nach einer entsprechenden Anzahl davon, erreichen wir Meilensteine. Dadurch wird ein Event ausgelöst. In Folge dessen wird man von dem herrschenden Seed-Mitglied des Areals entführt und findet sich in einer bewegungslosen (meist gefesselten) Situation wieder. Die Familienmitglieder sind Charaktere mit Potential. Man möchte gerne erfahren, was sie dazu veranlasst hat 'so zu werden', genauer in ihre Psyche eintauchen. Die Performance der Schauspieler ist sehr gut. Leider ist jede Begegnung mit ihnen aber zukünftig sehr gleich - wenn auch dadurch nicht weniger unterhaltsam. Was gar nicht nötig gewesen wäre, Entführungen der Marshalls oder Deputys, mit denen unser namenloser Charakter zu Beginn des Spiels höchstens für ein paar Sekunden in Berührung kam. Diese wurden auf die Geschwister verteilt und werden auf unterschiedliche Arten von ihnen gequält.
Sollen wir dadurch unter die Nase gerieben bekommen, wie böse die Seed-Familie ist? Wie soll das genau geschehen, da wir den anderen Charakteren doch nur kurz im Vorspann begegnet sind. Eine emotionale Bindung zu den Entführten ist nicht möglich. Sie sind uns eigentlich egal.

Eine solche Begegnung mit einem Familienmitglied erlebt man genau drei Mal und danach folgt der Endkampf. Auch wenn die Zwischensequenzen interessant sind und uns der ein oder andere kleine Twist in der Geschichte erwartet, wurde auch hier Potential verschenkt. Warum durch die Meilensteine darauf hinweisen, wann eine Entführung geschieht? Warum uns nicht die Möglichkeit geben, dieser sogar zu entrinnen und sie damit hinaus zu zögern?

Das Setting der 'verrückten Sekte' sollte unberechenbar bleiben. Das hätte für mehr Spannung gesorgt. So arbeitet man die Punkte einfach nur ab und weiß, was einen erwartet. Die magische Zahl 3 regiert das Spiel leider zu sehr.

Fernab dieser Anführer stellen sich einem natürlich auch die übrigen Sektenmitglieder in den Weg, deren Gehirne ordentlich umgepolt wurden. Darunter mogeln sich genetisch mutierte Wölfe und die drogenabhängigen, ‚hirntoten‘ Angels.

Das Szenario findet in keiner fiktiven Welt statt, weshalb die Inszenierung durchaus Themen, wie Nationalsozialismus, Patriotismus, Waffenbesitz und Religion behandelt. Neben subtilen Hinweisen gibt es auch ganz offenkundige Andeutungen. Schließlich zeigt auch das Titelbild die Seed-Sekte an einem langen Tisch und erinnert in seiner Positionierung ohne Missverständnisse an ‚das letzte Abendmahl‘ von Leonardo da Vinci.

Die amerikanische Einöde

Eine große Welt, die nicht leer ist, aber sich doch irgendwie leer anfühlt. Eine liebevolle Gestaltung, wie es in Horizon Zero Dawn der Fall war, bin ich leider nicht begegnet. Dennoch ist die Welt vollgepackt mit einigen schönen Details und besonders viel Tierleben. Leider sieht die Umgebung gerade aus der Luft ziemlich langweilig – ja gar veraltet und karg – aus. Eine Tanne erscheint wie die nächste, nur eben etwas kleiner und versetzt. Der Boden ist zum Großteil in einem Braun/Gelb Ton gehalten. Wirklich viel Spaß die Welt aus der Luft zu betrachten, hatte ich hier nicht. Da bleibt man lieber auf dem Boden. Ohnehin wird einem eine Menge Blechernes auf Rädern zur Verfügung gestellt, um Hope County zu erkunden.

Überraschend war es, darunter z. B. keine schöne Harley oder ein anderes zweirädriges Kraftrad zu finden. Irgendwie hätte es doch sehr gut in das Setting von Montana gepasst, mit einer wuchtigen Harley über die Straßen zu brettern.

gelegentliche Begleiter und Koop-Partner

Durch Far Cry 2 inspiriert gibt es nun endlich wieder Begleiter. Hier wurde ein buntes Arsenal für verschiedene Spielstile zusammen gepackt. Zum Beispielt: Guns for Hire. Namenlose Npc's deren besondere Perks wir erst freischalten müssen und die bis zu diesem Zeitpunkt auch geheim bleiben. Interessanter sind da die Spezialisten. Sie erhielten Namen und eine jeweils archetypische Persönlichkeit. Ihre Fähigkeiten sind direkt freigeschaltet, einmalig und sie halten deutlich mehr Schaden aus. Durch eine Quest lernen wir jeden von Ihnen kennen. Auch tierische Begleiter, wie ein Bär als ‚Tank‘ oder Hund für Erkundungen, stehen uns zur Seite.

Die KI der Begleiter ist in Ordnung. Eine Unterstützung im Kampf sind sie allemal und mit einem zusätzlichen Skill können wir sogar zwei Begleiter auf einmal mitnehmen.

Zeitweilen kann einen die KI aber auch zum Schmunzeln bringen. Zum Beispiel konnte sich ein Begleiter einfach nicht zwischen dem Einstieg in ein Fahrzeug oder seinem sterbendem Kollegen entscheiden und lief stattdessen unentschlossen zwischen beiden hin und her. Ein irritierender Anblick. Zugute halten wir, dass sich am Ende – noch vor dessen Ableben – für den Kameraden entschieden wurde.

Die Begleiter können sich nicht nur mit uns, sondern auch miteinander unterhalten.
Mehr Dialoge wären hier aber wünschenswert gewesen. Es kann schon nervig werden, wenn unsere Scharfschützin innerhalb von 10 Minuten bereits das dritte Mal ihren – offensichtlich einzigen - 'Scherz' abspult. Uff. Die Persönlichkeiten unserer Begleiter besser kennen zu lernen und einen Bezug zu ihnen herzustellen, hat z. B. in Fallout 4 besser funktioniert. Natürlich dienen die Begleiter eher als Ersatz für den Koop-Partner. Dennoch hätte etwas mehr Liebe zum Detail an dieser Stelle das Spielerlebnis gestärkt, wo doch unser eigener Charakter schon stumm bleiben muss.

der Kampf & das System - gewohnte Qualität

Das Kampfsystem der Far Cry Formel hat sich zum Vorgänger nicht verändert, musste es aber auch nicht. Es gibt wieder zahlreiche Wege die Aufgaben zu erfüllen. Um einen Außenposten einzunehmen, können wir ungesehen mit unserem Puma Begleiter durch die Sträucher pirschen und die Gegner lautlos mit Pfeil und Bogen niederstrecken oder einen wilden Bären in das Lager locken, damit wir uns die Hände selber gar nicht erst dreckig machen brauchen. Ein Feuer legen oder gleich alles in die Luft sprengen, geht natürlich auch.

Durch sogenannte 'Perks' können wir unseren eigenen Charakter verbessern. Die Punkte schalten wir durch Quests, Herausforderungen oder das Sammeln von sogenannten ‚Perk Magazinen‘ frei. Eigentlich wird im Spiel einiges mit Perk-Punkten belohnt. Um den individuellen Spielstil zu verbessern, muss nicht alles freigeschaltet werden. Die meisten (außer z.B. Verbesserungen vorangegangener Perks) sind dabei voneinander unabhängig freischaltbar. Zwar müssen manche Fähigkeiten erst durch die Erledigung von einer Aufgaben freigeschaltet werden, diese sind aber einfache Nebenquests, über die man wirklich direkt stolpert. Insofern ist das Skillsystem also sehr zugänglich und einfach.

Tiere zu erlegen und ihre Felle zu verkaufen, ist ein sehr guter Weg um gleich Anfangs genug Moneten für neue, verbesserte Waffen oder Fahrzeuge zu erhalten. Zum Glück wurde auf ein kompliziertes Crafting-System verzichtet, dass uns gezwungen hat spezielle Tiere zu farmen, um bestimmte Gegenstände herzustellen!

Ein Sammelsurium an Nebenaufgaben

In der gesamten Spielwelt können Aufgaben erledigt werden, deren Vollendung mit einer Menge Widerstandspunkte belohnt wird, um die Regionen von der Kontrolle durch die Sekte zu lösen. Die Aufgaben bestehen zum Beispiel aus der Befreiung von Geiseln, dem Zerstören von Sekten-Schreinen oder der Einnahme von Sekten-Außenposten.

Die sogenannten 'Points of Interest' werden nicht mehr automatisch auf der Karte angezeigt. Hier heißt es erkunden oder Notizen etc. sammeln, um dann die entsprechenden Stellen auf der Karte sehen zu können.

Selbiges gilt für die Sammelgegenstände, die wir durch verschiedene Quests quer über die Welt verteilt finden können. Entweder wir suchen selber danach oder kaufen bei einem Händler entsprechende Karten dafür. Leider erfüllen diese Quests keinen anderen Sinn als uns länger in der Welt zu beschäftigen. In Horizon Zero Dawn waren die Sammelgegenstände wenigstens eine sinnvolle Variante die verlorene Geschichte der Welt näher gebracht zu bekommen.

Es gibt aber auch viele schöne Neuerungen. Das erste Mal in der Far Cry Reihe, ist es möglich mit einem Helikopter oder Flugzeug durch die Lüfte zu brausen. Leider empfand ich die Steuerung auf der PS4 als ein wenig ‚eierig‘ und bis zum Schluss konnte ich damit nicht recht warm werden. An den zahlreichen Seen zu angeln passt auch wunderbar in das Setting und war erstaunlich unterhaltsam, wenn man einmal durchschnaufen wollte.

Hinzu kommt der Arcade Modus, der für die Kreativen ein willkommener Zeitfresser sein dürfte. Dabei handelt es sich um einen Map-Editor, der eine breite Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten von Ubisoft (neben Far Cry z.B. Watch Dogs oder Assassin’s Creed) bietet. Ubisoft hat selber einige vorgefertigte ‚Levels‘ zur Verfügung gestellt, die zeigen, was der Editor kann.

Es ist möglich die Level alleine, im Koop oder auch im kompetitiven Gameplay ‚durchzuspielen‘. Beim Download fremder Maps kann das Hochladen – je nach Downloadgeschwindigkeit und Umfang der Map– jedoch schon einmal dauern.

Die Spielmodi der Maps unterscheiden sich dabei in vier Arten (Außenposten erobern, alle Gegner töten, ein bestimmtes Ziel oder Zielpunkt erreichen).

Kampagne im Koop-Modus

Eine der größten Neuerungen. Die Möglichkeit mit einem Freund durch Hope County zu stapfen ist fabelhaft. Allerdings gibt es einige Abzüge. Der Host kann als einziger die Spezialisten kontrollieren, Quests annehmen und in der Story voran schreiten. Ich für meinen Teil fand das eher ernüchternd. Dadurch ist es leider nicht möglich zusammen in die Kampagne zu starten und diese zeitgleich abzuschließen. Damit beide an das Ziel kommen, müsste man die Kampagne quasi zwei Mal durchspielen. Aber wenn man sich darüber freut eher als ‚Spezialist‘ am Spiel des anderen Teil zu haben, dann ist der Koop-Modus wunderbar.

Die Stimmen hinter den Figuren & Radiomucke

Die englische Synchronisation ist fabelhaft. Durch Motion Capture überträgt sich die Emotion gut auf den Charakter. Gerade Joseph Seed, gespielt von Greg Bryk und auf deutsch gesprochen von Johannes Berenz, klingen beide überzeugend. Bei einem kurzen Wechsel auf die deutsche Synchronisation konnte ich keine unpassenden Stimmen oder fehlerhaften Betonungen heraus hören, einem das Spielerlebnis genommen hätten.

Irritierend emfpand ich allerdings den plötzlichen Wechsel der Sprachausgabe (von Englisch auf Deutsch) auf der PS4 – auch nach Patch 1.04., der bei mir ziemlich oft auftauchte.

Der Soundtrack zum Spiel wurde von dem US-Amerikanischer Dan Romer komponiert und vereint Elemente aus Gospel und Country in einem ohrwurmartigen Mix. Besonders die Radio-Versionen der Sektenlieder sind wahre ‚Gassenhauer‘.

 

Besonderheiten

  • Vor der Veröffentlichung des Spiels erschien ein Short-Film über die Sekte.
  • Über die Vorgeschichte des Spiels erschien ein Roman
    (Autor: Urban Waite, Verlag: Panini) im Februar 2018
  • Es gibt Mikrotransaktionen. Alle Gegenstände, die man für Echtgeld erstehen kann, lassen sich jedoch auch so freischalten (Klamotten & Waffen)
Fazit

Über das Setting der vermeintlich harmlosen Sekte, die plötzlich in einen fundamentalistischen Kult umschlägt, hätte man viele interessante Ansatzpunkte gehabt. Eines ist Far Cry jedoch wieder einmal gut gelungen: der charismatische Bösewicht. Joseph Seed funktioniert, was natürlich auch dem kanadischen Schauspieler Greg Bryk zu verdanken ist. Gerne hätten wir hier aber auch mehr Tiefe des Charakters erlebt. Mehr Einblicke in das wirklich manipulative Geschick eines Sektenführers. Mehr Dichte der Geschichte rund um die Sekte. Far Cry leidet unter dem Wechsel der Stimmung. In einem Augenblick ist es ein Abenteuerspiel mit locker leichten Sprüchen und im nächsten eine stolpert man in eine beklemmende und verstörende Situation mit der Sekte, die durchaus Spannung aufbauen kann.

Leider wurde das Thema des fanatischen Kults, welche durch die Werbekampagnen von Ubisoft eindeutig im Fokus stand, dann im Spiel überraschend oberflächlich behandelt. Das meiste Spielgeschehen dreht sich um die üblichen Tätigkeiten, die wir schon aus Far Cry kennen (Stichwort: Außenposten). Immerhin wurden die verhassten Türme entfernt. Doch reicht das um die Formel Far Cry aufzufrischen? Leider nicht.

Spaß kann man mit dem Spiel dennoch haben und ich habe es auch nicht beiseitegelegt. Schließlich ist es ein Erlebnis mit seinen Begleitern in einem schicken Automobil durch die ‚Countryside‘ zu cruisen und dabei dem Sekten-Radio zu lauschen.

Ubisoft ist bekannt, dass die alten Formeln dringend weiter entwickelt werden müssen. Leider wurde nicht viel daraus gemacht.

Wer Far Cry vorher mochte, wird es Hope County genießen. Wer bisher nichts damit anfangen konnte, wird mit Ernüchterung rechnen müssen.

Eingeschränkte Empfehlung.

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