Nintendo Switch Event Offenbach
14.02.2017 von Michael Zmuda
Review

Am 13.01.2017 um 09:00 Uhr, kurze Zeit nach dem Switch Online-Event war es in Offenbach am Main schon so weit, wir durften selbst "Hand anlegen" Einer der ersten Titel stellte hier "Arms" dar. Bei diesem Spiel handelt es sich um einen Launchtitel welcher seinen Schwerpunkt auf die verbesserte Bewegungssteuerung der Switch legt. Obwohl das Spiel in der Präsentation vom 13.01.2017 zunächst etwas hektisch wirkte, zeigt sich beim Selber-Spielen wie viel Feintuning und ...

Am 13.01.2017 um 09:00 Uhr, kurze Zeit nach dem Switch Online-Event war es in Offenbach am Main schon so weit, wir durften selbst "Hand anlegen"

Einer der ersten Titel stellte hier "Arms" dar.

Bei diesem Spiel handelt es sich um einen Launchtitel welcher seinen Schwerpunkt auf die verbesserte Bewegungssteuerung der Switch legt. Obwohl das Spiel in der Präsentation vom 13.01.2017 zunächst etwas hektisch wirkte, zeigt sich beim Selber-Spielen wie viel Feintuning und Taktikmöglichkeiten die Entwickler mit ins Gameplay gepackt haben. So kann man vor Kampfbeginn, nach Wahl des Kämpfers, auch noch verschiedene Hände auswählen. Spring Boy z.B. kann auf einen Raketenhandschuh mit Streu-Schlag, einen elektrisch geladenen Arm oder auf seine normalen Hände aus dem Trailer der Präsentation zurückgreifen. Dabei sind die linke und rechte Hand unabhängig voneinander auszurüsten. Durch Neigen beider Joy-Cons zusammen bewegt man den Kämpfer. Das ist nach vorne, hinten, links, rechts und sogar diagonal möglich. Mit dem rechten Schulterbutton auf dem der Daumen ruht, wird gesprungen. Ein Druck auf den linken Schulterbutton beschleunigt die Figur, bzw. ist in Kombination mit geneigten Joy-Cons für Ausweichmanöver gedacht. Die Schläge werden verzögerungsfrei erkannt und umgesetzt. Nach 2-3 Kämpfen kann man die Steuerung ausreichend gut verinnerlichen um mit dem Charakter sicher und schnell über das Kampffehlt zu huschen. Auch wenn es die Möglichkeit gibt das Game ohne „Waggle" zu spielen, hat man doch ein besseres Gefühl mitten drin zu sein, wenn man die Schläge mit eigenen Händen ausführt. Zudem ist die gerade die Steuerung mit den Joy-Cons ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Beim anspielen war das Raster noch etwas mager mit unter 10 Charakteren. Daher bleibt abzuwarten wie viel Umfang die finale Version des Spiels mit sich bringt. Auf Grund der super umgesetzten Spielmechanik, kommt man nicht drum herum sich zu fragen, ob Little Mac und dessen Punch Out-Kollegen nicht auch eine gute Wahl als spielbare Charaktere gewesen wären. Es wird sich zeigen mit was das fertige Game die Spieler bei Laune halten kann. Potential ist auf jeden Fall vorhanden und es wird sich sicher lohnen den Titel im Auge zu behalten.

Ein Titel der mit unter am meisten überraschen konnte war Snipperclips.

Die Charaktere aus Papier können sich gegenseitig zuschneiden und so durch neu angenommene Formen Rätsel lösen. Das klingt zunächst unspektakulär, entwickelt aber gerade im 2-Spieler Coop einen unglaublichen Tiefgang. Mal muss man eine spitze Form annehmen um Ballons zum Platzen zu bringen, mal gilt es einen Ball von Punkt A nach Punkt B zu befördern indem man den Charakter schalenförmig zuschneidet. Durch gegenseitige Räuberleiter und Sprunghilfen, eine sehr gute Physik und die sehr simpel gehaltene Lenkung verspricht das Game einer der Geheimtipps im Launchfenster der Nintendo Switch zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Level-Anzahl und die übrigen Modi für Langzeitmotivation sorgen können. Der gelistete Preis in den USA beläuft sich auf 19.99 USD. Zu dem Preis kann man bei dem bisher gezeigten nur wenig falsch machen.
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03.05.2019 von Emanuel Häusler
Die Hälfte der Etappe liegt hinter mir, jeder Muskel ist angespannt. Ein Blick auf die Zwischenzeit offenbart: die Spitzenzeit ist in greifbarer Nähe doch in einem Moment der Unachtsamkeit gehe ich kurz vor einer Kurve zu spät vom Gas und lande mit hoher Geschwindigkeit im Kies und der Reifen platzt. Das wars dann wohl mit dem Etappensieg...
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22.02.2019 von Michael Zmuda
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15.02.2019 von Michael Zmuda
Eine Vielzahl von Entwicklern und Publishern sind nach wie vor fest davon überzeugt, dass,die Zeit der linearen Singleplayer Games vorüber ist und die Zukunft dem kooperativen bzw. Multiplayer-Titeln gehören wird. Namenhafte Studios Visceral Games und Lionhead mussten bereits ihre Pforten schließen und angeblich sollen viele weitere in den nächsten Jahren folgen. Das Singleplayer Spiele jedoch immer noch zu einem großen finanziellen Erlog werden können und sogar zu richtigen „System-Seller“ avancieren können, haben zweifelsohne die Sony Studios Santa Monica mit ihrem Reboot des neuesten „God of War“ Ablegers bewiesen.  Es gibt noch vielerlei weitere Beispiele die ganz klar dafür sprechen, dass die der Markt noch Interesse an Spielemarken deren Hauptaugenmerk auf die „Singleplayer“ Erfahrung gerichtet ist.
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05.11.2018 von Michael Zmuda
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