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The Crew – Preview


Diese Woche durften wir bei Ubisoft in Köln vorstellig werden und einiges an neuen Spielen antesten. Während sich mein Kollege René ausgiebig mit dem neuen Assassin’s Creed beschäftigt hat , machte ich mir es bei den Burschen von „The Crew“ gemütlich.

Openworld-Rennspiel-RPG-MMO….WTF?


Autorennen + RPG ?


Da ich nicht so der Rennspiel-Typ bin, habe ich nur nebenbei von The Crew mitbekommen. Der Name kam mir bekannt vor und ich wusste, dass es um Autos geht. Viel kann man da ja nicht falsch machen… aber was kann man da anders machen? Nach dem ausgiebigen Test und dem tollen Gespräch mit einem der Lead Designer  ist mein Interesse auf jeden Fall geweckt!


Openworld-Driving-RPG !


Bei The Crew steht einem ein komplett offenes Amerika zur Verfügung. Es gibt keine Ladezeiten. Man kann also von der Ostküste in New York ohne Unterbrechung zur Westküste nach San Francisco cruisen, ohne dabei unterbrochen zu werden. Natürlich wurde das ganze nicht 1:1 umgesetzt. Das Land und die Strecken wurden auf ihre Essenz komprimiert und so dauert die oben genannte Fahrt tatsächlich immer noch 1-2 Stunden. Wer nicht so viel Zeit hat, solche langen Strecken zurückzulegen, kann diese auch a la Skyrim über eine Übersichtskarte per Fast-Travel zurücklegen. Diese Strecke selbst zu erleben hat jedoch seinen Reiz. Die einzelnen fast travel-Punkte sind aber nicht von Anfang an freigeschaltet. Diese muss man ähnlich wie bei Skyrim (noch ein Autospiel und RPG-Vergleich??) erst selber entdecken und freischalten, bevor man die Abkürzung über das Pausen-Menü nehmen kann.

Openworld. Ohne Ladezeiten von Stadt zu Stadt.


Missionen. Challenges und Loot


Auf einer Minikarte werden einem die nächsten Missionen angezeigt, zu denen man erst einmal hinfahren muss. Die Missionen gestalten sich im Detail immer leicht unterschiedlich. Mal muss man normale klassische Rennen fahren und mal in einer verschneiten Bergregion nicht nur als Erster ins Ziel, sondern auch das Schadensmodell so gering wie möglich halten. Auf dem Weg zu den Missionen gibt es immer wieder kleine Challenges. Zum Beispiel musste ich bei einer Challenge einer bestimmten Linie auf einer Strecke folgen. Dafür gibt es nach mehr oder minder erfolgreichem Abschneiden Belohnungen wie neue Autoteile, mit denen man sein Gefährt tunen kann. Die neuen Teile kauft man also nicht in einem Laden, sie müssen erspielt werden. Nimmt man selbst oder ein anderer Onlinespieler Missionen an, wird dies einem auf dem Bildschirm angezeigt und man kann sofort der Mission beitreten und sich online gegeneinander messen.

Mit erspielten Gegenständen werden die Karren aufgemotzt

Große Spielwelt anstatt grafischer Meilenstein


Am Anfang des Spiels kann man sich ähnlich wie bei einem Rollenspiel eine von mehreren Klassen auswählen, beispielsweise Sportcar oder Musclecar. Innerhalb dieser Klassen bekommt man natürlich nach und nach neue Karren von namhaften Marken wie Ferrari, VW oder BMW (Opel tatsächlich nicht, wie Ubisoft mir verraten hat – diese wollten kein Schadensmodell dargestellt haben!). Die Grafik erfüllt Ihren zweck. Autos und Landschaften sahen gut aus, der große grafische Sprung ist es jedoch nicht. Hier wurde eher ein Augenmerk auf die große zusammenhängende Welt gelegt. Alles läuft butterweich und das schnelle Fahrgefühl kommt definitiv auf. Getestet habe ich das Ganze auf einer Xbox One. Der Controller mit seinem Rumble Feedback macht da natürlich einiges her und intensiviert das Fahrgefühl. Das Fahren selber ist nicht komplett realistisch wie bei Grand Turismo. Es würde sich laut Lead Designer eher an den spaßigen Rennspielen wie der Burnout-Reihe orientiert.

Grafik noch nicht Next Gen aber flüssig



Ein Rennspiel-Laie ist überzeugt


Die Mischung macht es hier für mich aus. Was Destiny für die Shooter ist, könnte The Crew für die Rennspiele sein. Der Rpg-Einschlag garantiert die Langzeitmotivation. Abwarten, was Ubisoft noch in Sachen Missionsvielfalt und Hauptstory hinlegen kann…

The Crew erscheint am 02.12.2014 für Xbox One, Xbox 360, PS3, PS4 und PC


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