Retro

Super Soccer


  • Publisher: Human Entertainment
  • Entwickler: Human Entertainment
  • Genre: Sport
  • Release: 1992
  • USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung

 

 


Es ist nie zu spät für eine Runde Nostalgie. Grund genug also für uns, um ein wenig in der Spielekiste auf dem Speicher zu wühlen.
Da lassen sich Perlen wie Super Soccer für das SNES finden. Lustiger Zeitvertreib oder besser zurück auf den Speicher? Lest es im folgenden Insert Coin-Bericht.

Früher war alles besser

Zu Zeiten von Pro Evolution Soccer und FIFA XX spricht niemand mehr über alte Tage. Dabei muss man Super Soccer schon jetzt eingestehen, dass es eines der ersten passablen Fußballspiele ist, welche es auf Konsolen geschafft haben. 1991, lange bevor FIFA-Spiele das Licht der Welt erblickten, brachte die Firma Human Entertainment die Ballrennerei auf den japanischen Markt.

Zur damaligen Zeit wurde noch sehr viel mit der Optik gespielt, lange bevor man die Auswahl zwischen 100 verschiedenen Kamerapositionen hatte. In International Superstar Soccer bekam man die auch heute noch klassische und meistgebrauchte Seitenperspektive spendiert. FIFA machte den Versuch einer Isometrischen Sicht wie sie heute eigentlich nirgends mehr verwendet wird, und Super Soccer ging noch einen dritten perspektivischen Weg. Die ‚Hintertor’ Perspektive. Folglich läuft man primär nach oben und unten, oder, um dem Gegenspieler auszuweichen, nach links und rechts. Natürlich auch diagonal, denn schon damals war man sich bewusst: Man sollte in 8 Richtungen laufen können. Das ging mit dem Steuerkreuz sogar ganz gut. Natürlich kommt man sich heutzutage eingeschränkt vor was den Bewegungsrahmen angeht, aber so war das damals nun ein mal.

 

Spielvielfalt

Um nicht nocheinmal den Vergleich mit der heutigen Fußballwelt ziehen zu müssen, sei einfach plump gesagt: Viel gab es nicht zu tun. Exhibition und Tournament, damals hat das gereicht. Es ging also entweder in Einzelmatches oder in den Wettkampf, nach Wahl auch im Mehrspielermodus, bei welchem, sofern man nicht zusammen spielte, ein Spieler nach unten laufen durfte, was natürlich einen erheblichen Nachteil mit sich brachte: Man sah das Tor sehr spät.
Zur Auswahl standen 16ten Mannschaften, fleißige Tournamentler durften am Ende gegen das Nintendo-All-Star-Team antreten, mit diesem jedoch nie spielen.
Dennoch bot das Spiel für die damalige Zeit alles wichtige an Mannschaften was es zu bieten galt. Natürlich nur auf Länderebene. Bundesligavereine waren damals noch nicht vertreten.
Steuerung und Spielfluss Im eigentlichen Spiel geht dann, je nach Mannschaft, so richtig die Post ab. Der Schwierigkeitsgrad ist fair gestaltet und steigt je nach Mannschaft permanent an. Dabei kann das ganze am Ende natürlich frustig werden, denn der Gegner kann schon mal hart zur Sache gehen oder einem den Ball ganz einfach abluchsen. Trotzdem macht die Rennerei auch heute noch Laune, auch wenn sich das Spiel mit den später erschienenen Titeln von Konami nicht messen kann.

Der wie bereits erwähnt begrenzte Laufradius sowie die Kamera machen das Spiel heutzutage natürlich zu einem Schmunzelabenteuer. Kaum zu glauben das man damals mit so etwas Spaß hatte. Dabei ist Super Soccer kein schlechtes Spiel, es ist eben einfach ‚alt’. Für eine nostalgische Stunde ist der Titel immer noch gut, und vor allem mit Freunden kommt gute Laune auf, da man hier nicht durch Übersteiger oder Buttonsmashing überzeigen kann. Eben einer der wenigen Punkte in denen eine einfache und engdimensionierte Steuerung dienlich sein kann: Leicht zu lernen und für jeden sofort anwendbar. Wer also beim nächsten Flohmarktbesuch eine staubige Kiste mit dem Spiel ‚Super Soccer’ auf der Ablage findet, der darf gerne zugreifen und sich gewiss sein: Ich sehe nicht auf der anderen Seite, denn verkaufen würde ich den Titel nicht.

 

 

Fazit

Der wie bereits erwähnt begrenzte Laufradius sowie die Kamera machen das Spiel heutzutage natürlich zu einem Schmunzelabenteuer. Kaum zu glauben das man damals mit so etwas Spaß hatte. Dabei ist Super Soccer kein schlechtes Spiel, es ist eben einfach ‚alt’. Für eine nostalgische Stunde ist der Titel immer noch gut, und vor allem mit Freunden kommt gute Laune auf, da man hier nicht durch Übersteiger oder Buttonsmashing überzeigen kann. Eben einer der wenigen Punkte in denen eine einfache und engdimensionierte Steuerung dienlich sein kann: Leicht zu lernen und für jeden sofort anwendbar.
Wer also beim nächsten Flohmarktbesuch eine staubige Kiste mit dem Spiel ‚Super Soccer’ auf der Ablage findet, der darf gerne zugreifen und sich gewiss sein: Ich sehe nicht auf der anderen Seite, denn verkaufen würde ich den Titel nicht. [6]

 

 



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