Retro

Rock and Roll Racing


  • Publisher: Interplay
  • Entwickler: Blizzard Entertainment
  • Genre: Racing
  • Release: 1993
  • USK-Freigabe:

 

 

Rock N’ Roll Racing Alle jene die zu Zeiten des SNES etwas Kleingeld in der Tasche hatten, haben sicherlich auch einmal RnRR in den Händen gehalten. Die Glücklichen haben es gekauft, die Unwissenden im Regal gelassen. Denn auch wenn das Spiel als Geheimtipp sicherlich zu erfolgreich und bekannt war, so hat es doch einen sehr eigenwilligen Status. Lest im folgenden Test, was das Spiel damals so besonders gemacht hat, und wie wir die Rennhatz heute sehen.

 

Der Entwickler


Entwickelt wurde das Spiel von Silicon & Synapse, eine Firma die heutzutage den wenigsten etwas sagen dürfte. Ganz anders liegt der Fall, wenn man den Namen Blizzard in den Mund nimmt. Interessanterweise ist die Firma ein und dieselbe. Silicon & Synapse wurde im Februar 1991 gegründet und feierte frühe Erfolge mit Rock N’ Roll Racing und Lost Vikings. Im Jahr 1994 änderte man jedoch den Namen der Firma zu Blizzard Entertainment. Noch im selben Jahr wurde das Spiel Warcraft: Orcs and Humans auf den Markt gebracht.

Eine Erfolgsstory, die bis heute anhält.

 

Das Spiel damals


RnRR war seiner damaligen Zeit weit voraus. Zwar bot es nun nicht unbedingt viel neues, aber es vereinte wesentliche Spielelemente zu einer Zeit, in der jedes Spiel eher in seiner Genreniesche blieb.
Es vereinte gute Optik, genialen Sound und perfekte Spielbarkeit mit einem kleinen Rollenspielsystem. Und das alles, obwohl es sich um einen Funracer handelte.

Aus der isometrischen Sicht steuerte man seinen Wagen quer über die Piste, über Sprungschanzen und Gegner. Dabei konnte neben der schon erwähnten guten Steuerung auch das Tuning-System überzeugen. In jedem Rennen hab es verschiedene Möglichkeiten Geld zu sammeln, egal ob durch die Platzierung oder dem Einsammeln des selbigen.
Mit Diesem Geld konnte man seine Karre gewaltig pimpen, um im nächsten Rennen bessere Chancen zu haben.

Ein Funracer wäre aber nicht selbiger, wenn man neben dem Rennen nicht auch noch einige Waffen einsetzen könnte. So galt es mit Minen und Raketen dem eigenen Wagen einen ‚kleinen’ Vorteil zu verschaffen und letzten Endes als erster ins Ziel zu kommen.

Ein weiterer Glanzpunkt des Spiels war der geniale Soundtrack. Zu rockigen Klängen machte das ohnehin schon dralle Spielspaßabenteuer noch mehr Spaß.
Rocksound, Raketen und als Bonus noch Olaf von Lost Vikings als Spielfigur freischalten.
Perfekte Unterhaltung!

 


Das Spiel heute


Auch wenn das Spiel nun über 15 Jahre auf dem Buckel hat, so kann es dennoch überzeugen. Durch den Comichaften und sehr bunten Look wird das Spiel nicht alt sondern stimmig. Keine Ruckler oder andere technischen Fehler trüben das Spielgeschehen, und auch wenn man heute nach dem Prinzip ‚höher, schneller, weiter’ entwickelt, so stören weder die wenigen Rennboliden noch die gleichbleibende Motivation des Spiels.

Der Karrieremodus machen, genau wie das Aufrüsten des eigenen Renngefährts, nach wie vor Spaß und die Musik setzt dem ganzen noch den Minibonus auf.

Was Retrofeeling betrifft ist RnRR ein Paradebeispiel dessen, was erneut in den Spieleschacht eingelegt werden darf.

Infos am Rande:


Die Fahrer von Rock N’ Roll Racing: Snake Sanders (Terra) Tarquinn (Aurora) Jake Badlands (Xeno Prime) Katarina Lyons (Panteros V) Ivanzypher (Fleagull) Cyberhawk (Serpentis) Olaf from The Lost Vikings (Valhalla)
Die Songliste (Sega Mega Drive/Genesis): „Paranoid“ by Black Sabbath“The Peter Gunn Theme“ by Henry Mancini“Highway Star“ by Deep Purple“Radar Love“ by Golden Earring (only in the Mega Drive/Genesis version) „Born to Be Wild“ by Steppenwolf“Bad to the Bone“ by George Thorogood.

 

Fazit

Eigentlich kann man dieses Spiel nur weiterempfehlen. Egal ob zu damaliger Zeit oder in heutigen Tagen: Das Spiel ist Kult. Wer es als vermeidliches Schnäppchen sieht (und alles unter 10€ darf als solches gesehen werden), der sollte zupacken.Rock N’ Roll Racing war damals ein großes Spiel und macht auch heute noch riesen Spaß.Das Sequell kam zwar auch noch auf den Markt, war aber weit weniger erfolgreich und dürfte auch weniger Menschen bekannt sein.Wer also gerne etwas um die Piste düsen will, der macht hier nichts falsch.[8.5]

 


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