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Impressionen aus der Street Fighter V Beta


Ende Oktober fand die zweite Closed Beta des mittlerweile fünften Teils – von den unzähligen Spezial-Versionen und Spin Offs mal abgesehen – von Street Fighter statt und man konnte mit bis zu sechs Charakteren, darunter Altrecken Ken und Vega, als auch Neulinge wie Rashid um die Wette kloppen. Vor allem am ersten Abend war Prügelspass jedoch von argen Verbindungsproblemen getrübt, so kamen in einer Stunde gerade mal drei Matches zustande. Immerhin konnte ich mir die Wartezeit im Trainingsmodus etwas erleichtern, bis das Matchmaking für mich einen Gegner gefunden hatte.

Dann allerdings ging das altbekannte Kampfsystem gewohnt flüssig von der Hand, das Timing für die Moves scheint sogar noch ein bisschen verzeihender zu sein, als in den Vorgängern. Ausserdem wurden dem Kampfsystem einige sinnvolle Neuerungen spendiert. So kann man Gegner nicht mehr mit Chip-Schaden besiegen, also der leichte Schaden von Super Moves, der trotz aktivem Blocken verursacht wird. Den Schaden an sich gibts noch, aber damit kann man den Gegner nicht mehr besiegen. Ausserdem kann man jetzt auch während einer Backdash-Bewegung getroffen werden. Der Ultra Meter aus Street Fighter IV wurde abgelöst durch einen V-Meter, der sich durch Einstecken von Treffern füllt und je nach Charakter für unterschiedliche Moves verwendet werden kann.
Auch in optischer Hinsicht hat sich einiges getan. Gut, den neuen Look von Ken kann man mögen oder nicht, aber die knackige Optik in 1080p und 60fps macht in jedem Fall einiges her. Wenn Capcom nun die Probleme des Netcodes in den Griff kriegt, sollten Fans des Genres und natürlich der Serie voll auf ihre Kosten kommen, müssen sich jedoch noch bis zum 16. Februar 2016 gedulden. Dann nämlich erscheint das Spiel für die PS4 und den PC.


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