Gaming Culture

Hyrule Historia


Am 25. September 2013 war es endlich soweit. Die deutsche Ausgabe der Hyrule Historia erschien in unserem Lande. Dabei  handelt es sich bis dato um das wichtigste Begleitbuch zu der The Legend of Zelda-Reihe von Nintendo.

Wie man sieht, macht sich das Buch neben anderen Zelda Produkten besonders gut ;)

2011 erschien das Buch anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der Serie zum Erscheinen von The Legend of Zelda-Skyward Sword in Japan. Tokyopop war für die deutsche Ausgabe verantwortlich und eines lässt sich klipp und klar sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Als Fan der Serie spürt man direkt, dass man hier etwas besonderes in den Händen hält. Das fängt bereits beim Aussehen der edlen der gebundenen Ausgabe an und hört mit den geschriebenen Texten auf. Diese wurden übrigens direkt aus dem japanischen übersetzt. Die englische Übersetzung diente also nicht als Vorlage. Hirofumi Yamada zeichnet sich verantwortlich für die Texte. Ich erwähne den Namen deshalb, weil er mir geläufig ist und ich mir sicher bin, dass es sich dabei um die gleiche Person handelt, die seinerzeit als freier Mitarbeiter der Videospielzeitschrift Total! tätig gewesen ist. Von daher war es nett, nach langer Zeit wieder auf diesen Namen zu stoßen.

Das Buch ist auf stolzen 240 Seiten in drei große Kapitel aufgeteilt.  Als Bonus wurde auf den letzten zusätzlichen 30 Seiten der Anfang des Skyward Swords Mangas mit dazu gepackt.

Die Einleitung kommt von niemand geringerem als Shigeru Miyamoto, dem Serienvater und wohl bekanntesten Person bei Nintendo. Das Schlusswort kommt vom Eiji Aonuma, dem Director der Serie, der seit Ocarina of Time das Zepter in der Hand hält. Miyamoto berichtet unter anderem davon, wie sie auf den Namen Zelda kamen, während Aonuma die Herangehensweise eines Zelda erklärt. Dabei steht die Spielmechanik immer an erster Stelle, bevor man sich mit der Geschichte auseinandersetzt.

Aber besonders letztere ist für viele Fans überaus wichtig. Und deswegen hat Nintendo nun in der Hyrule Historia die Ereignisse der Serie zum ersten Mal chronologisch aufgeführt. Interessant dürfte hier vor allem die Splittung der Zeitlinie in drei Teile nach Ocarina of Time sein.

Aufgrund der Zeitlinie ist es sinnvoll, dass sich das erste Kapitel voll und ganz mit dem „ersten“ Spiel der Geschichte befasst: Nämlich The Legend of Zelda-Skyward Sword. Auf vielen Seiten wird euch hier die Welt näher gebracht (Schauplätze, Charaktere) und lernt dazu anhand der vielen Bildern und Skizzen viele interessante Dinge über das Spiel.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Zeitlinie. Zu jedem Teil gibt es jeweils einen Abriss und Verbindungen zu den anderen Zeldas werden ebenfalls geliefert. Hier merkt man deutlich, dass es in der Welt von Hyrule immer wieder auftauchende Elemente existieren. Seien es nun Namen von Personen und Orten oder wiederkehrende Symbole.

Kapitel Nummer 3 befasst sich mit Artworks und Skizzen aus den letzten 25 Jahren. Sich diese genauer anzusehen lohnt sich. Erstens handelt es sich um bisher unveröffentlichte Bilder seitens Nintendo und zweitens gewähren sie einen Einblick auf die Entwicklung der Spiele. Manche Figuren hatten anfangs ein völlig anderes Aussehen, oder ihr lernt sogar Charaktere oder Monster kennen, die es nicht in ein Spiel geschafft haben. Die Bilder kommen durch das Großformat des Buches alle sehr gut zur Geltung, dass es für den Fan eine wahre Freude ist, die Skizzen auf all ihre Details zu untersuchen.

Fazit:

Zum Abschluss sei folgendes gesagt. Als Zeldafan ist die Hyrule Historia absolute Pflicht. Neben all den Informationen und der Zeitlinie, bekommt man endlich ein sehr gutes Artbook zu der Serie, das man bisher schmerzlich vermisst hat.  

Wie wird sich die Legende in den nächsten Jahren entwickeln? Bereits das bald erscheinende A Link Between Worlds für den Nintendo 3DS könnte eine erste Antwort liefern. Übrigens ist die Hyrule Historia in Deutschland sehr erfolgreich gestartet, sodass sie vieler Orts bereits ausverkauft ist. Aber keine Sorge, Tokyopop gab bekannt, dass die zweite Auflage am 17. Dezember erscheinen wird.

Beenden möchte ich diesen Bericht mit den Worten von Eiji Aonuma: „Hört bitte nie damit  auf Zelda zu spielen!“

 


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Website Protected by Spam Master