Dies stieß vor allem bei den alteingesessenen Fans der Serie auf wenig Gegenbliebe. Hier steckt man als Entwickler in einer Zwickmühle, denn einerseits will man Fans der Serie nicht enttäuschen und aufs Glatteis führen. Andererseits will man sich nicht den Vorwurf des Stillstands gefallen lassen und der Serie kreative neue Inputs verleihen sowie schlussendlich wohl auch den einen oder anderen neuen Spieler gewinnen. Wie man es also macht, ist es falsch. Mit Resident Evil Revelations erscheint bereits der zweite Teil auf Nintendos 3D Handheld. Mit Resident Evil The Mercenaries 3D wurde bewiesen, dass die grafische Klasse ausreicht, um ein lupenreines Resident Evil zu kreieren. Mit Revelations dürfen sich laut des Entwicklers Fans der alten Schule auf mehr Horror gefasst machen. Wir werden sehen..
Back to the Roots!
Wie bereits angesprochen, ist es ein überaus schwieriges Unterfangen, mit einem neuen Serienableger alle Käufer zufriedenzustellen. Viele der alteingesessenen Fans wandten sich von der Serie ab, da ihnen das ursprüngliche Surival-Horror-Gefühl fehlte. Genau diese bedrückende Stimmung, die adrenalingetriebene Ungewissheit die Frage, nach dem "was passiert als nächstes" "Arrgh, dieses Geräusch, was wartet wohl hinter der nächsten Ecke auf mich". Genau diese Fragen stellt man sich endlich wieder, denn Capcom hat sich die Kritik zu Herzen genommen und schickt den Spieler - wieder einmal auf ein Schiff. Serienkenner erinnern sich sicher an Resident Evil - Gaiden für den Game Boy Color - auf ein Schiff auf hoher See. Die Queen Zenobia. Ein Luxusdampfer, der pompöser kaum sein könnte und von der Ausstattung her alles bietet was der Resident Evil-Fan der ersten Stunde liebt.
Jill Valentine und ihr neuer Partner Parker Luciani betreten das erste Mal die Oberfläche des Schiffes und bahnen sich ihren Weg in das Innere des Dampfers. Wie seinerzeit im Herrenhaus aus Resident Evil 1 stellt sich folgende Situation dar, und folgende Fragen stellen sich: Wo sind die ganzen Passagiere? Wieso brennen keine Lichter? Warum ist alles so verwüstet? Unterstützt wird das sich in der Magengegend breit machende Gefühl durch den peitschenden Regen, die bedrohliche Stille. Da ist man besser beraten, wenn man nur langsam voranschreitet und gleich doppelt hinter die sich herumstehenden Holzverschläge schaut und einen genaueren Blick riskiert. Klar ist von vorneherein, dass man sich nicht zum Vergnügen auf der Queen Zenobia befindet ,da es eine Mission zu erfüllen gilt. Chris Redfield finden! Doch, dass sich dieser Auftrag wieder in einen Horrortrip verwandeln würde, damit rechnete wohl Jill nicht wirklich.
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