
Ein alternder Held
Für Ezio Auditore stellt Assassins Creed Revelations bereits der dritte Auftritt dar. Genauer gesagt schon seit dem zweiten Teil mimt er den Hauptprotagonisten der Serie und löste Altair ab. Viel Zeit ist seit seinem ersten Abenteuer vergangen, was natürlich auch an ihm nicht spurlos vorbeiging. So ist Ezio bereits ein alter Mann geworden, dessen Gesicht von Narben gezeichnet ist. Graue Haare verstecken sich unter seiner Kapuze. Ein in die Jahre gekommener Assassine soll also über das Schicksal seiner Mitstreiter entscheiden? Genau so ist es. Ezio hat aber keineswegs Kraft eingebüßt und zeigt sich immer noch voller Bewegungsdrang. Damit steht einem neuen Abenteuer wohl nichts mehr im Wege.
In der realen Welt ist währenddessen weitaus weniger Zeit verstrichen. Desmond ist im Animus gefangen und versucht nach den vorangegangenen Geschehnissen, einen Weg zurück in seinen Körper zu finden. Dazu muss er sich aber weiter mit seinen Erinnerungen synchronisieren, weshalb Ezio wieder den wichtigsten Part in diesem Ableger ausmacht. Der Held versucht dieses Mal nämlich, auch die letzten Geheimnisse rund um die Artefakte der vergangenen Zeit zu lüften. Damit erhofft er sich nicht nur Wissen, sondern auch die Möglichkeit, dem Krieg gegen die Templer endlich ein Ende zu setzen.

Ezio macht sich also auf eine lange Reise zu den Wurzeln der Assassinen, genauer gesagt zur Burg Masyaf (bekannt aus Assassins Creed 1). Hier soll Altair, seinen Assassinen-Brüdern wohlweißlich etwas hinterlassen haben, um die Schlacht gegen die Templer für die Assassinen zu entscheiden. Das Ezio sich nicht über einen herzlichen Empfang freuen darf, braucht hier eigentlich nicht näher erläutert zu werden. Damit startet die Geschichte um Assassin's Creed Revelations und bietet gleich zu Beginn an eine unglaublich hochwertige Einführungssequenz (natürlich in CGI gehalten), welche den Schrei nach der Next-Generation noch lauter werden lässt, da sie mehr als einfach nur überzeugend wirkt. Nach dem kurzen Gastspiel im Nahen Osten macht sich unser Held auf den Weg ins heutige Istanbul, früher bekannt als Konstantinopel.
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